Willkommen beim ZWINGER CSŐVÁRBERKI!

 



Mein Name ist Katalin Noveczki. Meine kynologische Laufbahn begann mit 15 Jahren, als ich meinen ersten Hund geschenkt bekam, eine Kurzhaar Vizsla Hündin. Weshalb gerade eine kurzhaarige Magyar Vizsla Hündin?

Ausschlaggebend waren das freundliche Wesen und die Führigkeit und  da wir damals noch in Budapest in einem 10-geschossigen Hochhaus wohnten, war wohl auch das kurzhaarige Fell ein entscheidender  Faktor. Dies geschah im September 1992. Im darauffolgenden Jahr besuchte ich ab Januar mit meiner Hündin die in der Nähe liegende OMSE Hundeschule, wo Hunde und ihre Führer in verschiedenen Disziplinen unterrichtet wurden.

Nach vielen Übungsstunden und bereits einigen kleineren Prüfungserfolgen, mussten wir leider bemerken, dass die Hündin bei körperlichen Anstrengungen bei steigenden Temperaturen immer grössere Probleme bekam. Abklärungen beim Tierarzt ergaben, dass die Hündin einen schweren Herzfehler hatte und wir ihr das tägliche Treppensteigen bei uns zuhause nicht mehr zumuten konnten. Wir waren sehr froh, dass wir der Hündin zurück  bei ihrem Züchter ein schönes Zuhause mit einem Haus ohne Treppen und einem grossen Garten finden konnte.

Da ein Leben ohne Hund kein Leben ist, fand kurze Zeit später ein 8 Wochen alter Deutscher Schäferhundewelpe seinen Weg zu mir. Mit Gerda begann ich die Ausbildung im Schutzdienst, worin wir später auch an Prüfungen einige erste Plätze erreichen konnten. Gerda hat sich bis ins hohe Alter als erfahrene Wächterin unseres Hauses erwiesen.

Unser „vizslaloses“ Leben dauerte ebenfalls nicht lange. Kurze Zeit nach Gerdas Einzug kam auch wieder eine Vizsla-Hündin zu uns. Mit Linda – einer der späteren Stammmütter unserer Zucht – befasste sich Anfangs mehrheitlich meine Mutter. Auch sie trainierten in der OMSE Hundeschule, wo Linda mit 9 Monaten bereits die Gehorsamsprüfung (E) ablegen konnte. Erst mit 12 Monaten schnupperte sie sich in die Welt der Jagd ein. Meine Mutter hörte von der Jagdhundeschule, welche Agoston Pomazi in Gödöllö-Babatpuszta gegründet hatte und meldete uns sofort an. Dort lernten wir auch zum ersten Mal die drahthaarige Variante des Magyar Vizsla kennen. Meine Mutter entschied, dass solch ein Hund in unserer Familie noch fehlte.

So nahmen wir mit Laszlo Kollonay vom Bodòhegyi-Kennel Kontakt auf und bereits ein halbes Jahr später besassen wir einen wunderschönen Drahthaar Magyar VIzsla – Bodòhegyi Manò, Stammmutter unserer Drahthaar Zucht!

Nicht nur für uns war Manò die schönste Hündin überhaupt. An der Welthundeausstellung 1996 wurde Manò Rassen- und Weltsieger. Damals lebten wir bereits seit einem Jahr in Csövàr, einem kleinen 700 Seelen Dorf östlich von Budapest.

Die Ausbildung von Manó habe damals bereits ich übernommen. Bereits mit knapp 13 Monaten legte sie eine überaus erfolgreiche Herbstzuchtprüfung (ÖTV) ab. Beim Rottweiler Klub legten wir noch die BH Prüfung ab und liessen dabei so manchen Deutschen Schäferhund und Rottweiler hinter uns.

So hat alles begonnen.

Seit damals ist die Jagd und die Arbeit mit den Hunden nicht nur mehr mein Hobby, sondern ist zu meinem Lebensinhalt geworden. Und dazu hat mich diese überaus liebevolle, unglaublich intelligente und lernbegeisterte, manchmal aber auch schalkhafte und drollige Rasse des Magyar Vizsla gebracht-

Mein Ziel ist der alte ungarische Wahlspruch: Der gute Magyar Vizsla soll schön sein, und der schöne Magyar Vizsla soll gut sein! Und dieses Ziel möchte ich mit beiden Vertretern dieser Rasse erreichen!